AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen für Dienstleistungen und Salonregeln
Skills Beauty Berlin
Dienstleister und Vertragspartner:
Skills Beauty AC GmbH
Vertreten durch die Geschäftsführerin Anna Chapiro
Lietzenburger Str. 96, 10719 Berlin
E-Mail: office@skillsbeauty.com
Telefon: +49 1522 3333395
Handelsregister: Amtsgericht Charlottenburg, HRB 257456 B
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE365889622
Fassung vom 15.10.2026. Es gilt die bei Vertragsschluss vereinbarte Fassung der Bedingungen.
1. Geltungsbereich
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen der Skills Beauty AC GmbH, nachfolgend „Salon“, und Kunden über die Erbringung nichtmedizinischer Schönheits- und Pflegeleistungen. Hierzu zählen insbesondere Behandlungen für Augenbrauen und Wimpern, Maniküre, kosmetische Pediküre, Make-up, Haarstyling, Haarpflege und entspannende Wellnessmassagen ohne medizinische Zweckbestimmung.
1.2. Diese Bedingungen werden Vertragsbestandteil, wenn der Salon den Kunden bei Vertragsschluss auf sie hinweist, ihm eine zugängliche Möglichkeit zur Kenntnisnahme bietet und der Kunde mit ihrer Geltung einverstanden ist. Die bloße Veröffentlichung der Bedingungen auf der Website ersetzt die Erfüllung dieser Voraussetzungen nicht. Rechtsgrundlage: § 305 Abs. 2 BGB.
1.3. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen Bedingungen. Änderungen der AGB gelten nicht automatisch für bereits geschlossene Verträge.
1.4. Diese AGB regeln die Terminbuchung und die Erbringung der genannten Leistungen. Schulungen, Veranstaltungen und der Erwerb von Geschenkgutscheinen sind nicht Gegenstand dieser AGB; für sie gelten gesondert vereinbarte Bedingungen und die gesetzlichen Bestimmungen.
2. Terminbuchung und Vertragsschluss
2.1. Die Terminbuchung erfolgt über die vom Salon angebotenen Wege. Vor Vertragsschluss werden dem Kunden die gewählte Leistung, ihr Gesamtpreis oder die Art der Preisberechnung sowie die geltenden Buchungsbedingungen mitgeteilt.
2.2. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Salon die Leistung und den Termin endgültig bestätigt oder die Parteien persönlich oder telefonisch eine verbindliche Vereinbarung treffen. Eine Nachricht, die ausdrücklich nur als Bestätigung des Eingangs einer Anfrage bezeichnet ist, stellt für sich genommen noch keine Annahme der Buchung dar.
2.3. Bei einer Onlinebuchung wird dem Kunden mitgeteilt, in welchem Schritt der Vertrag zustande kommt und eine Zahlungspflicht entsteht. Zusätzliche kostenpflichtige Leistungen und Änderungen der gewählten Behandlung bedürfen der Zustimmung des Kunden.
2.4. Die Vertragssprache ist Deutsch, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Bei einem Vertragsschluss im Fernabsatz stellt der Salon die gesetzlich vorgeschriebene Vertragsbestätigung und die erforderlichen Informationen in einer Form zur Verfügung, die deren Speicherung ermöglicht, beispielsweise per E-Mail. Die Bestätigung wird innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Frist, spätestens bei Beginn der Leistungserbringung, bereitgestellt. Rechtsgrundlage: § 312f BGB.
3. Leistungsumfang und fachgerechte Ausführung
3.1. Der Salon erbringt die vereinbarte Leistung unter Berücksichtigung der Änderungen, die die Parteien vor ihrer Ausführung gemeinsam vereinbart haben. Die Behandlungen werden fachgerecht unter Einhaltung der geltenden Hygieneanforderungen und der Sicherheitsanweisungen für die verwendeten Produkte und Geräte durchgeführt.
3.2. Der Salon stellt keine medizinischen Diagnosen. Kosmetische Leistungen ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Behandlung. Diese Bedingungen schränken weder die vereinbarten Eigenschaften und Ergebnisse der Leistung noch die gesetzlichen Rechte des Kunden bei Leistungsmängeln ein.
3.3. Bei mobilen Leistungen werden der Leistungsort, der Leistungsumfang, die Fahrtkosten und sonstige Zuschläge vor Vertragsschluss mitgeteilt und vereinbart.
3.4. Beim Erwerb eines Behandlungspakets werden die Anzahl und Art der Leistungen sowie der Gesamtpreis im Voraus vereinbart. Für die einzelnen Termine gelten die Regelungen zu Absagen und Verspätungen dieser AGB. Dieselbe Leistung oder derselbe Verlust wird nicht doppelt berechnet.
4. Preise, Zahlung und Vorauszahlung
4.1. Es gilt der bei Vertragsschluss vereinbarte Gesamtpreis. Die Preise enthalten alle anfallenden Steuern. Zusätzliche kostenpflichtige Leistungen bedürfen einer vorherigen Vereinbarung.
4.2. Sofern nicht wirksam ein anderer Zahlungszeitpunkt vereinbart wurde, ist die Leistung nach ihrer Erbringung zu bezahlen. Ist für den jeweiligen Vertrag gesetzlich eine Abnahme des Arbeitsergebnisses erforderlich, gelten die entsprechenden gesetzlichen Voraussetzungen. Die verfügbaren Zahlungsarten werden vor Vertragsschluss mitgeteilt. Rechtsgrundlagen: § 614 BGB und § 641 BGB.
4.3. Haben die Parteien auf Wunsch des Kunden eine Terminverschiebung weniger als 24 Stunden vor dem ursprünglichen Termin vereinbart, kann der Salon bei der Vereinbarung des neuen Termins die Zahlung des vollständigen Preises unmittelbar vor Beginn der neuen Behandlung vorschlagen.
Eine solche Bedingung wird vor der endgültigen Vereinbarung des neuen Termins mitgeteilt und vereinbart. Bereits bestätigte Termine dürfen nachträglich nicht einseitig von einer Vorauszahlung abhängig gemacht werden.
4.4. Eine Vorauszahlung wird vollständig auf den Preis der vereinbarten Leistung angerechnet.
Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen darf der Salon die Vorauszahlung auf einen begründeten Zahlungs- oder Entschädigungsanspruch anrechnen, der nach Abschnitt 6 dieser AGB berechnet wird. Der einbehaltene Betrag ist auf die Höhe dieses Anspruchs begrenzt.
Der Teil der Vorauszahlung, der den begründeten Anspruch übersteigt, wird dem Kunden ohne unangemessene Verzögerung zurückerstattet. Gesetzliche Erstattungsansprüche und gesetzlich vorgeschriebene Erstattungsfristen bleiben unberührt.
Ein automatischer Einbehalt der gesamten Vorauszahlung allein wegen einer kurzfristigen Absage ist nicht vorgesehen. Bei der Beurteilung der Bedingungen gelten die Anforderungen des § 307 BGB und des § 309 Nr. 5 und Nr. 6 BGB.
5. Alter und Einwilligung in die Behandlung
5.1. Altersbeschränkungen für einzelne Behandlungen werden in der Beschreibung der jeweiligen Leistung angegeben und vor der Buchung mitgeteilt. Sie werden unter Berücksichtigung der Art der Behandlung, der geltenden Sicherheitsanforderungen und der Anweisungen für die verwendeten Produkte und Geräte festgelegt.
Beschränkungen werden bei Vorliegen eines sachlichen Grundes und unter Beachtung von § 19 AGG und § 20 AGG angewendet.
5.2. Bei der Behandlung Minderjähriger werden die gesetzlichen Anforderungen an die Zustimmung der gesetzlichen Vertreter zum Vertragsschluss und zur Durchführung der Behandlung beachtet.
Ist die Anwesenheit eines gesetzlichen Vertreters für die sichere Durchführung einer bestimmten Behandlung oder für die Einholung der erforderlichen Zustimmung notwendig, wird dies vor der Buchung mitgeteilt. Die Anforderungen an den Abschluss von Verträgen durch Minderjährige richten sich insbesondere nach § 107 BGB.
5.3. Jede Behandlung setzt die Einwilligung der Person voraus, an der sie durchgeführt wird. Die Unterzeichnung einer Einwilligungserklärung bedeutet keinen Verzicht auf gesetzliche Rechte oder auf das Recht auf eine fachgerechte Leistungserbringung.
6. Absagen, Terminverschiebungen und Nichterscheinen
6.1. Ein Termin kann mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Behandlungsbeginn kostenlos abgesagt werden. Die Frist wird nach tatsächlich verstrichenen Stunden einschließlich Wochenenden und Feiertagen berechnet.
6.2. Der Kunde kann einen Termin insbesondere auf folgenden Wegen absagen:
- per E-Mail an office@skillsbeauty.com;
- telefonisch unter +49 1522 3333395;
- über den veröffentlichten WhatsApp-Kontakt des Salons;
- über die bereitgestellte Funktion zur Terminabsage.
Diese Aufzählung schränkt andere rechtlich zulässige Möglichkeiten zur Benachrichtigung des Salons nicht ein.
Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Zugangs der Absage. Bei E-Mail und WhatsApp wird zugunsten des Kunden der dokumentierte Zeitpunkt des Eingangs der Nachricht im System des Salons zugrunde gelegt, auch außerhalb der Geschäftszeiten. Eine Rückbestätigung des Salons ist keine Voraussetzung für die Wirksamkeit der Absage.
Die Regelungen zum gesetzlichen Widerrufsrecht bleiben unberührt. Die Anforderungen an die Form von Mitteilungen richten sich insbesondere nach § 309 Nr. 13 BGB.
6.3. Bei einer Absage weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen besteht ein Zahlungs- oder Entschädigungsanspruch nur, wenn im konkreten Fall die gesetzlichen Voraussetzungen dafür vorliegen.
Insbesondere muss die Zeit tatsächlich für den Kunden reserviert gewesen sein, der Salon muss zur Leistungserbringung bereit und in der Lage gewesen sein, und nach den erforderlichen Abzügen müssen wirtschaftliche Verluste verbleiben, die zu begründen sind.
Je nach rechtlicher Einordnung des Vertrags können insbesondere § 615 BGB oder § 648 BGB Anwendung finden. Allein eine kurzfristige Absage bedeutet nicht, dass die Voraussetzungen dieser Vorschriften automatisch erfüllt sind.
6.4. Der Salon erhebt keine automatische pauschale Vertragsstrafe. Die Höhe des Anspruchs wird für den jeweiligen Termin berechnet und muss nachvollziehbar begründet werden.
Von dem Betrag werden ersparte Aufwendungen, insbesondere die Kosten nicht verwendeter Materialien, sowie anzurechnende Einnahmen durch einen anderen Kunden oder eine anderweitige Nutzung der frei gewordenen Arbeitszeit abgezogen.
Der Salon unternimmt angemessene Versuche, den frei gewordenen Termin anderweitig zu vergeben. Weitere gesetzlich vorgeschriebene Abzüge werden ebenfalls berücksichtigt.
6.5. Ein nach den Ziffern 6.3 und 6.4 begründeter Anspruch unterliegt zusätzlich den folgenden Höchstgrenzen:
| Zeitpunkt der Terminabsage | Maximale Höhe des Anspruchs |
|---|---|
| Mindestens 24 Stunden vorher | Kostenlos |
| Weniger als 24 Stunden, jedoch mindestens 12 Stunden vorher | Höchstens 50 % des vereinbarten Preises der abgesagten Leistung |
| Weniger als 12 Stunden vorher oder Nichterscheinen | Höchstens 100 % des vereinbarten Preises der abgesagten Leistung |
50 % und 100 % sind lediglich Höchstgrenzen. Sie ersetzen weder die Prüfung der Rechtsgrundlage noch die Berechnung des konkreten Betrags nach allen erforderlichen Abzügen.
6.6. Der Kunde darf nachweisen, dass keine Verluste entstanden sind oder dass diese geringer sind als der geltend gemachte Betrag. Die gesetzlichen Regelungen zur Begründung von Ansprüchen und zur Verteilung der Beweislast werden nicht zum Nachteil des Kunden verändert.
Hat der Kunde den Umstand, der ihn am Erscheinen gehindert hat, nicht zu vertreten, beispielsweise bei einem unvorhergesehenen und unvermeidbaren Notfall, wird nach diesen Regelungen keine Entschädigung erhoben.
Eine Entschädigung wird auch dann nicht erhoben, wenn eine Ersatzbuchung die wirtschaftlichen Verluste des Salons vollständig ausgeglichen hat.
6.7. Eine Terminverschiebung bedarf einer Vereinbarung zwischen dem Kunden und dem Salon. Bei einer vereinbarten Terminverschiebung wird für den ursprünglichen Termin keine Entschädigung erhoben. Die Zahlung für die neue Behandlung kann zu den Bedingungen der Ziffer 4.3 vereinbart werden.
Eine bloße Anfrage nach der Möglichkeit einer Terminverschiebung hebt den bestehenden Termin noch nicht auf. Hat der Kunde gleichzeitig ausdrücklich eine Absage erklärt, bleibt diese Absage wirksam.
6.8. Wiederholte kurzfristige Absagen erhöhen die genannten Höchstgrenzen nicht. Eine geleistete Vorauszahlung wird auf begründete Ansprüche angerechnet. Derselbe Zeitraum oder derselbe Verlust wird nicht doppelt berechnet.
6.9. Gesetzliche Rechte auf Rücktritt vom Vertrag, Kündigung und sonstige Formen der Vertragsbeendigung bleiben unberührt.
Die wirksame Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts führt zu keiner Absagegebühr nach diesem Abschnitt. Ein etwaiger Wertersatz für bereits erbrachte Leistungen richtet sich ausschließlich nach den hierfür vorgesehenen gesetzlichen Voraussetzungen, insbesondere § 357a BGB.
7. Verspätungen
7.1. Bitte erscheinen Sie pünktlich und informieren Sie uns so früh wie möglich über eine voraussichtliche Verspätung.
7.2. Bei einer Verspätung von mehr als 15 Minuten prüft der Salon, ob die vereinbarte Behandlung in der verbleibenden Zeit fachgerecht und sicher durchgeführt werden kann, ohne nachfolgende Termine unangemessen zu beeinträchtigen.
Ist dies nicht möglich, wird die Behandlung im Rahmen dieses Termins nicht durchgeführt. Der Salon bespricht mit dem Kunden die Möglichkeit eines neuen Termins.
Die bloße Verspätung führt nicht automatisch zur Berechnung des vollständigen Leistungspreises. Etwaige finanzielle Folgen richten sich ausschließlich nach Abschnitt 6.
7.3. Eine Verkürzung oder Änderung der Leistung ist nur nach Vereinbarung des neuen Umfangs und Preises mit dem Kunden möglich. Für Sicherheit und Hygiene notwendige Behandlungsschritte werden weder verkürzt noch ausgelassen.
7.4. Für den nicht erbrachten Teil der Leistung gelten die Voraussetzungen und Beschränkungen aus Abschnitt 6. Bei teilweiser Leistungserbringung werden der Preis für den erbrachten Teil und ein etwaiger Anspruch für den nicht erbrachten Teil getrennt berechnet. Eine doppelte Berechnung ist ausgeschlossen.
8. Gesundheit, Sicherheit und Ablehnung einer Behandlung
8.1. Vor der Behandlung bespricht der Salon mit dem Kunden die für die gewählte Leistung wesentlichen Sicherheitsfragen. Der Kunde wird gebeten, bekannte Umstände mitzuteilen, die für die Durchführung relevant sind, beispielsweise Allergien, Hautschädigungen und die Anwendung von Produkten oder Medikamenten, die die Empfindlichkeit erhöhen können.
Es werden nur Informationen erfragt, die zur Beurteilung der Sicherheit der konkreten Behandlung erforderlich sind. Die Regelungen zur Verarbeitung dieser Angaben finden sich in Abschnitt 13.
8.2. Bestehen nach fachlich begründeter Einschätzung der Fachkraft konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die Behandlung die Gesundheit des Kunden beeinträchtigen oder bestehende Beschwerden verschlimmern kann, und lässt sich dieses Risiko nicht auf ein vertretbares Maß reduzieren, führt der Salon die Behandlung nicht durch oder beendet sie auf sichere Weise.
8.3. Die Entscheidung betrifft die konkrete Behandlung und wird auf Grundlage einer individuellen Beurteilung getroffen. Das bloße Vorliegen einer Erkrankung ist kein Grund für eine generelle Verweigerung sämtlicher Leistungen des Salons.
8.4. Der Salon erläutert die Gründe verständlich und einfühlsam. Gibt es eine geeignete sichere Alternative, wird sie dem Kunden angeboten. Eine andere Behandlung oder eine Terminverschiebung wird nur im gegenseitigen Einvernehmen vereinbart.
8.5. Weder das nachdrückliche Verlangen des Kunden noch eine unterschriebene Erklärung über die Kenntnis der Risiken verpflichten den Salon zur Durchführung einer unsicheren Behandlung oder ersetzen eine fachliche Risikobeurteilung.
Der Salon verlangt keinen Verzicht auf gesetzliche Ansprüche wegen einer Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Haftungsbeschränkungen in AGB werden unter Berücksichtigung von § 309 Nr. 7 BGB beurteilt.
8.6. Diese Regelungen dienen der Einhaltung der Pflichten zum Schutz der Rechte und Interessen der anderen Partei gemäß § 241 Abs. 2 BGB und der Vermeidung von Gesundheitsschäden, für die eine Haftung nach § 823 Abs. 1 BGB entstehen kann.
Bei Entscheidungen werden das Diskriminierungsverbot nach § 19 AGG und die Voraussetzungen einer zulässigen unterschiedlichen Behandlung nach § 20 AGG beachtet.
8.7. Lehnt der Salon eine Behandlung ausschließlich aufgrund festgestellter Kontraindikationen oder Gesundheitsrisiken ab, wird für die nicht erbrachte Leistung keine Entschädigung berechnet.
Eine Vorauszahlung für den nicht erbrachten Teil wird ohne unangemessene Verzögerung zurückerstattet oder mit Zustimmung des Kunden auf einen anderen Termin übertragen. Bereits erbrachte vereinbarte Leistungen werden unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen abgerechnet.
Bei einem bestehenden Vertrag bedarf dessen einseitige Beendigung einer entsprechenden Rechtsgrundlage.
9. Hygiene, Begleitpersonen und Tiere
9.1. Der Behandlungsbereich muss für die gewählte Leistung ausreichend sauber sein. Soweit dies möglich und für die Haut verträglich ist, stellt der Salon dies durch die übliche Vorbereitung vor der Behandlung sicher.
Lassen sich konkrete hygienische Risiken durch angemessene Maßnahmen nicht ausreichend reduzieren, gelten die Regelungen aus Abschnitt 8.
9.2. Bitte kommen Sie in der Regel mit höchstens einer Begleitperson. Notwendige Unterstützung aufgrund einer Behinderung oder anderer besonderer Umstände berücksichtigt der Salon im Einzelfall. Die erforderliche Begleitung Minderjähriger nach Abschnitt 5 wird gewährleistet.
9.3. Haustiere dürfen nach vorheriger Absprache unter Berücksichtigung der räumlichen Gegebenheiten, der Hygiene und der Sicherheit mitgebracht werden.
Die gesetzlichen Rechte von Menschen mit Assistenzhunden nach § 12e BGG bleiben unberührt. Eine vorherige Erlaubnis des Salons ist keine Voraussetzung für die Ausübung des gesetzlich vorgesehenen Zutrittsrechts.
9.4. Der Salon erwartet einen respektvollen Umgang. Bei konkreten Drohungen, körperlicher Gewalt oder einer erheblichen Störung der Ordnung können notwendige und verhältnismäßige Maßnahmen zum Schutz der Anwesenden ergriffen werden. Dabei werden die vertraglichen und gesetzlichen Grenzen beachtet.
10. Absage oder Verzögerung seitens des Salons
10.1. Kann der Salon den Kunden nicht zum vereinbarten Zeitpunkt empfangen, teilt er dies ohne unangemessene Verzögerung mit und bietet nach Möglichkeit einen anderen Termin an. Eine Terminverschiebung oder ein Wechsel zu einer wesentlich anderen Leistung ist nur mit Zustimmung des Kunden möglich.
10.2. Bei Beendigung des Vertrags werden Vorauszahlungen für nicht erbrachte Leistungen ohne unangemessene Verzögerung zurückerstattet. Weitere gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
11. Beanstandungen und Haftung
11.1. Bei Beanstandungen bitten wir um zeitnahe Kontaktaufnahme mit dem Salon, damit dieser den Sachverhalt klären und eine geeignete Lösung anbieten kann.
Diese Bitte begründet keine verkürzte Frist, nach deren Ablauf der Kunde seine Rechte verliert. Die gesetzlichen Rechte bei Leistungsmängeln bleiben uneingeschränkt erhalten.
11.2. Der Salon haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen. Dies gilt insbesondere für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
Die Aufklärung über Risiken und die Einwilligung des Kunden schließen eine Haftung des Salons für die Verletzung seiner Pflichten nicht aus.
12. Gesetzliches Widerrufsrecht
12.1. Bei Verträgen mit Verbrauchern, die ausschließlich im Fernabsatz im Rahmen eines organisierten Systems zur Fernbuchung geschlossen werden, sowie bei außerhalb der Geschäftsräume des Salons geschlossenen Verträgen besteht ein gesetzliches Widerrufsrecht, sofern keine einschlägige gesetzliche Ausnahme vorliegt.
Die Frist, das Verfahren und die Folgen des Widerrufs werden in einer gesonderten Widerrufsbelehrung zusammen mit einem Muster-Widerrufsformular mitgeteilt. Die Regelungen zur Terminabsage in Abschnitt 6 schränken dieses Recht nicht ein.
Die bloße Vereinbarung eines konkreten Behandlungstermins wird vom Salon nicht als genereller Grund für den Ausschluss des Widerrufsrechts angesehen. Es gelten § 312g BGB und die Informationspflichten nach Art. 246a § 1 EGBGB.
12.2. Soll die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, holt der Salon die gesetzlich erforderlichen ausdrücklichen Erklärungen des Kunden gesondert ein. Die bloße Zustimmung zu den AGB reicht hierfür nicht aus.
Für das vorzeitige Erlöschen des Widerrufsrechts nach vollständiger Erbringung einer kostenpflichtigen Leistung sind insbesondere die vorherige ausdrückliche Zustimmung zum Beginn der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist und die Bestätigung der Kenntnis vom Verlust des Rechts nach vollständiger Vertragserfüllung erforderlich. Bei außerhalb der Geschäftsräume des Salons geschlossenen Verträgen werden die zusätzlichen Anforderungen an die Form der Zustimmung beachtet. Rechtsgrundlage: § 356 Abs. 5 BGB.
12.3. Bei Verträgen, die ausschließlich im Salon geschlossen werden, besteht in der Regel kein gesetzliches Recht, sich allein deshalb vom Vertrag zu lösen, weil der Kunde es sich nachträglich anders überlegt hat. Die vereinbarte Möglichkeit einer kostenlosen Terminabsage nach Abschnitt 6 bleibt dabei bestehen.
13. Datenschutz
13.1. Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten, deren Zwecke, Rechtsgrundlagen, Speicherdauer und die Rechte des Kunden sind in einer gesonderten Datenschutzerklärung enthalten.
Die Zustimmung zu den AGB stellt keine allgemeine Einwilligung in jede Verarbeitung personenbezogener Daten dar.
13.2. Zur Beurteilung der Sicherheit und zur Durchführung der konkreten Behandlung werden nur die erforderlichen Gesundheitsangaben erfragt. Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt bei Vorliegen der gesetzlich vorgesehenen Rechtsgrundlagen einschließlich der besonderen Voraussetzungen für die Verarbeitung von Gesundheitsdaten.
13.3. Beruht die Verarbeitung auf der Einwilligung des Kunden, wird diese getrennt von der Zustimmung zu den AGB eingeholt, muss ausdrücklich erteilt werden und kann mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Der Widerruf berührt nicht die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung.
Es gelten insbesondere die Artikel 6, 7, 9 und 13 der Datenschutz-Grundverordnung der EU – DSGVO. Der Text der Verordnung findet sich in der offiziellen Veröffentlichung des BfDI.
14. Außergerichtliche Beilegung von Verbraucherstreitigkeiten
Der Salon ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
Dieser Hinweis erfolgt gemäß § 36 VSBG.
15. Anwendbares Recht
Es gilt deutsches Recht.
Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als sie ihnen nicht den Schutz zwingender Rechtsvorschriften des Landes ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzieht.
Die gesetzlichen Regelungen zur gerichtlichen Zuständigkeit bleiben unberührt.